Sicherheitslücke bei Gmail und Co – das Fangnetz der Betrüger

Ich zeige dir in diesem Artikel, welche Sicherheitslücke bei Gmail und anderen kostenlosen eMail-Anbietern lauern. Damit du allerdings nicht direkt beim Lesen deinen Kopf in den Sand stecken musst, empfehle ich dir ebenfalls eine Alternative zu den herkömmlichen Angeboten und werde die Vorteile näher unter die Lupe nehmen. 

Sicherheitslücke bei Gmail

Sicherheitslücke bei Gmail

Phishing-Attacke auf Gmail-Nutzer 

Die Masche des Phishings ist mitunter leider zum traurigen Alltag geworden, weshalb du dich davor schützen solltest. Demnach gilt vor allem der Dienst von Google als einer der Sichersten des gesamten Markts. Allerdings wurde erst vor einiger Zeit eine ausgeklügelte Herangehensweise von Kriminellen entdeckt, mit der Netflix-Nutzer um ihr Geld gebracht werden: 

  1. Zunächst testet der Kriminelle verschiedene eMails bei Netflix, um herauszufinden, welche bereits vergeben sind.
  2. Daraufhin legt der Angreifer einen eigenen Netflix-Account an, bei welchem er die eMail mit einem Punkt nur geringfügig ändert (z. B. „nu.tzer@gmail.com“ statt „nutzer@gmail.com“.
  3. Beim Eintragen der Zahlungsmethode verwendet er einen Probeaccount bei einem Wegwerf-Kreditanbieter.
  4. Kurze Zeit später wird der Account von Netflix aktiviert, woraufhin der Kriminelle die Wegwerf-Kreditkarte storniert.
  5. Netflix wird einige Zeit später versuchen, die Kreditkarte versuchen zu belasten, was aufgrund der Stornierung nicht möglich ist. Daraufhin verschickt der Dienst von Netflix eine eMail an den besagten Kunden (also z. B. an „nu.tzer@gmail.com).
  6. Durch die Sicherheitslücke bei Gmail werden gesetzte Punkte innerhalb der Adresse ignoriert, weshalb die eMail von Netflix nun schlussendlich bei „nutzer@gmail.com“ ankommt, also bei der Person, die ursprünglich bereits ein normaler Kunde von Netflix war.
  7. Durch die Zahlungsaufforderung innerhalb der eMail kommt es zur Verwirrung beim Kunden. In vielen Fällen zahlt dieser jedoch aus Sorge heraus, dass sein Account gesperrt werden könnte.
  8. Letztendlich kann der Angreifer nun Netflix auf Kosten des Benachteiligten nutzen, bis dieser die Zahlungen einstellt und eine Sperrung seines Accounts in Kauf nimmt oder/und den Support kontaktiert.
    Das stellt jetzt nur ein Beispiel für mögliche Gefahren bei kostenlosen Anbietern dar, welche ich dir aufzeigen möchte. Allerdings sollte es den Ernst der Lage bewusst machen, der oftmals erst dann realisiert wird, wenn es bereits zu spät ist. 

Welche Alternative sollte ich vorziehen? 

Im Internet existieren diverse Anbieter für eine eigene eMail-Domain. Damit ist es dir beispielsweise möglich, eine E-Mail zu errichten, welche auf deinen Namen zugeschnitten ist (z. B. „business@Mailanbieter.com“).
Dabei betiteln sich so einige als „bester eMail Anbieter“, was du erst einmal überprüfen solltest. Allerdings steht erst einmal die Frage offen, welche Vorteile neben der erhöhten Sicherheit für dich herausspringen. Schließlich bezahlt man für derartige Angebote im Normalfall kleinere, monatliche Beiträge. 

Es besteht unter anderem die Möglichkeit, verschiedene eMails zu erstellen, welche jeweils eine einzelne Funktion tragen. Demnach kannst du beispielsweise Arbeit, Freizeit, Studium oder auch Hobby voneinander trennen, indem du jeweils eine eMail für diese Tätigkeiten erstellst. Der Vorteil liegt darin, dass es somit möglich ist, direkt mit der eMail den Sinn und Zweck zu erläutern. Erstellst du die eMail „studium@PeterPetersen.com“, weiß jeder deiner Kontakte, dass bei dieser eMail nur Informationen rund um das Studium von Peter Petersen empfangen und verschickt werden.
Darüber hinaus erhalten deine Mails eine wesentlich bedeutendere Seriosität, wenn du eine eMail verwendest, welche beispielsweise den Namen des Unternehmens trägt, bei dem du arbeitest. 

Angenommen, du willst ein Geschäft aufbauen. Da bietet sich speziell ein Online-Shop mithilfe einer eigenen Homepage an, die dann vermarktet werden kann. Dabei kannst du verschiedene Baukästen wählen, um deine Homepage auf- oder umzubauen. Einer der größten Player ist WordPress, das ich hier auf der Website schon öfter vorgestellt habe und auch selbst nutze. Mit eigener Domain und der dazugehörigen seriösen eMail hast du dir darüber hinaus bereits einen Vorteil im Vergleich zu manch anderen erspielt, wenn es darum geht, Produkte auf Amazon, eBay oder anderen Plattformen an die Frau und den Mann zu bringen. 

Die Qual der Wahl 

Schlussendlich kommt es jedoch vor allem darauf an, dass du einen passenden Email Anbieter findest, der deinen Vorstellungen gerecht wird. Demnach gibt es Unterschiede, wenn es um den Speicherplatz deiner eMails, die Höhe des Preises oder auch mögliche Zusatzkosten geht.
Alles in allem empfehle ich dir dabei Mailvergleich.de zu nutzen, um den geeigneten Partner deines Projekts ausfindig zu machen, der sich für dich als bester eMail Anbieter herausstellt.

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