NEUE REGEL 2018! YouTube schaltet erst ab 1000 Abonnenten und 4000 Stunden Wiedergabezeit im Jahr Werbung in deinen Videos

5 Antworten

  1. C. v. R. sagt:

    Nichts. Firmen sollen in Deutschland Gleichbehandlungsgrundsätze einhalten. Aber YouTube kann bei solchen StartUp – relevanten Fragen Willkür walten lassen… Es gilt hier ausschließlich die Frage nach dem Prinzip zu stellen.

  2. Vanderelbe sagt:

    Ich kann deinen Unmut verstehen und bin ja auch auf deiner Seite, doch ich bin mir nicht sicher, ob der „Gleichbehandlungsgrundsatz“ hier richtig platziert ist. Es sind ja quasi unterschiedliche Leistungen und zudem besteht kein festes Arbeitsverhältnis. YouTube Einnahmen sind auch optional und kein muss. Ich befürchte, YouTube bewegt sich da im rechtlichen Rahmen.

    • Stephan M. sagt:

      Ich bin betroffen und empfinde diese Entscheidung entwürdigend gegenüber all denen, die YouTube zu dem gemacht haben, was es heute ist. Wiedergabezeit und Abonnentenanzahl ist sicher kein Garant für Qualität,, als Beispiel könnte ich die albernen YouTube-Teenies und selbst ernannten Lebensberater anführen. Auch ist bekannt, wie viel Geld manch schlechte Filme und Musik in die Kassen spülen, wenn sie kritisch genug sind, dass man darüber berichtet.

      Mein Kanal beispielsweise hat einige wenige Videos zu bestimmten Produkten unterschiedlichster Gattung. Ich richte mich nicht an Zielgruppen, sondern bringe zum Thema Technik einige Beiträge und präsentiere Produkte. Für mich ist YouTube eine Ergänzung zu meiner Webseite und einem Podcast, der durch eine Community finanziert wird. YouTube brachte mir nicht viel, allerdings beliefen sich die Google-Einnahmen pro Jahr auf rund 75 Eur.

      Nach dem Wegfall muss ich mir ernsthaft die Frage stellen, ob ich meine Videos nicht dann lieber auf meiner eigenen Seite hoste und in meine Webseite als eigenen Content integriere. Mit entsprechend SEO kann ich dann die Suchenden zu mir locken und generiere Werbung über die Webseite. Ich weiß noch nicht, wie ich mich entscheide, aber alle Kreativen in die Rangordnung von zweifelhaften Influencern zu stecken, entlarvt Google als kapitalistisches und wenig gutes Unternehmen, der Slogan „Don’t be evil“ ist damit Geschichte.

      Warum will ich kein Influencer sein? Weil ich ehrlich bleibe und selbst entscheide, ob mir ein Produkt gefällt, so dass ich mir die Mühe mache, es präsentieren zu wollen. Ich stehe nicht auf kurzfristigen Reichtum und mache mich auch nicht zum Affen und heuchele für Geld vor, irgendetwas geil zu finden. Wenn YouTube das unter Qualität versteht und offenbar Angst vor Instagram hat, die ihnen durch ebensolche zweifelhafte Marketingstrategien offenbar immens viel Werbeeinnahmen abziehen, ist das nicht mein Problem.

      Fazit: Google ist evil.

      • Vanderelbe sagt:

        Hallo Stephan,
        ich danke dir für deinen ausführlichen Kommentar.
        Mir ist da gleich eine Idee in den Sinn gekommen, der vielleicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, aber immerhin… Schreib uns doch hier mal dein YouTube Kanal Link rein, dann kriegst du auf jeden Fall schon mal einen neuen Abonnenten ;)
        Ich bin bisher zwar noch nicht so produktiv auf YouTube mit vanderelbe.de aktiv gewesen, doch mein Video zu Dropbox hat aus dem Jahr 2014 immerhin bisher über 43500 Aufrufe https://www.youtube.com/watch?v=L1NYmrhQV9w
        Gerne kann man mich auch abonnieren, was dazu führt dass ich euch abonniere!

  3. Heiko sagt:

    Von 3-4 Wochen bis zur Freischaltung kann keine Rede sein. Ich wurde auch von der neuen Regelung überascht. Glücklicherweise war ich knapp vor der 1.000 Abonnenten-Grenze. Die Freischaltung kam vor ca. einer Woche, nachdem ich Mitte März die Grenze überschritten hatte (4000 Stunden waren auch erreicht). Also waren es über drei Monate. Ich denke mal, daß es so lange gedauert hat, weil diese Überprüfung auf einmal für Millionen von Accounts anstand und sie nicht hinterherkamen.
    Nun sollte es schneller gehen. Wie sind die aktuellen Erfahrungen?

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