Computerzeitschriften – Eine persönliche Auswahl

Heute stelle ich euch meine persönliche Auswahl von lesenswerten Computerzeitschriften vor

Um genau zu sein, sind es nicht nur Computerzeitschriften, sondern eher Internetzeitschriften und Zeitschriften, die sich ums Internet-Business, Suchmaschinenoptimierung, Webseiten im Allgemeinen und Technik drehen.

Computerzeitschriften

..sie verfolgen mich schon seit über 25 Jahre. OK, ich kaufe sie mir freiwillig! Warum? Weil ich mich bis heute immer wieder über Neuerscheinungen am Zeitungskiosk freue (Kein großer Abo-Freund). Von den unvergleichlich und chemisch riechenden, druckfrischen Blättern mal abgesehen, habe ich auch gerne mal etwas Handfestes zwischen den Fingern, was ohne Strom funktioniert.

Computerzeitschriften

Aktuell lese ich (die Reihenfolge ist wahllos gewählt und spiegelt nur meine aktuelle Lese-Interesse wieder):

  • C’t
  • t3n
  • Website Boosting
  • Webselling

Die C’t vom Heise-Verlag ist eine traditionsreiche Computerzeitschrift, die für manche zu technisch sein könnte. Ausführliche Berichte über die neuste Hardware für den PC, Fachliteratur und Programmvorstellungen machen mir immer Appetit auf etwas Neues. Wem der immer stärker werdende Apple/Mac Bereich gefällt und technisch immer auf dem Laufenden, für wenig Geld, sein will, der greift zur C’t.

Die “Social-Like” Zeitschrift mit dem leicht kryptischen Namen “t3n”, die ich fälschlicherweise gerne auch mal als “3tn, C3PO, Dingens..” in Gesprächen benenne, richtet sich an WEB-Pioniere. Dementsprechend ist das Blatt auch ansprechend für das Volk unter 45 ansprechend gestaltet. Hier werden Themen behandelt, die das digitale Leben bestimmen. Momentan meine Lieblingszeitschrift auf dem Balkon. Aber Vorsicht, ein Tablet oder Smartphone sollte Zwecks der vielen Linktipps immer in der Nähe sein!

“Website Boosting” klingt wie ein schlechtes Homepage-Baukasten-Programm, ist aber in Wirklichkeit die selten erscheinende und ausgezeichnete Zeitschrift für Webmaster, Marketer und alle, die durch und mit dem Internet erfolgreich sein wollen. Vielen ist Website Boosting evtl. auch eher durch die gleichnamige Buchreihe bekannt. Die speziellen Themengebiete, über die berichtet wird sind: SEO, SEA, SEM oder SMM. Wem diese Abkürzungen nichts sagen, hat bisher nichts verpasst. Wer sein Geld im E-Commerce verdienen will oder schon tut, der holt sich diese Zeitschrift alle 2 Monate am Kiosk oder gleich per Abo.

Webselling ist ebenfalls eine Zeitschrift, die sich mit dem Internet-Business beschäftigt. Im Gegensatz zur Website Boosting ist es aber weniger an Profis gerichtet, die sich tiefer mit der SEO-Materie beschäftigt, dafür erhält man bei der Webselling mehr Tipps zum alltäglichen Umgang mit seinem Onlineshop und die damit verbundenen Rechtsprobleme. Wer im Internetgeschäft tätig ist, sollte sich dieses Blatt auf jeden Fall mal durchblättern.

Archivieren

Bis vor einiger Zeit habe ich gekaufte Zeitschriften, die spannende Themen beinhalteten, aufgehoben und bei Bedarf wieder rausgekramt. Habe ich die interessanten Artikel nicht mit Post-It’s oder anderen Klebis markiert, so musste man immer wieder neue Zeit für die Recherche einplanen. Da das allerdings zu aufwendig ist, sah man die Aufgehobenen Computerzeitschriften erst wieder beim Gang zum Altpapiercontainer.

Hardcover-Bindung

Den Weg zum Altpapiercontainer braucht man eigentlich nur noch für die ausgesonderten Zeitschriften machen, denn neuerdings lasse ich meine aufgehobenen Artikel, die ich vorher fein säuberlich aus den Magazinen entnommen habe (Cutter-Messer ersparen einem viel Arbeit!), ab einer bestimmten Menge binden.

Insbesondere Evergreen-Tipps, Rechtliches, Anleitungen und Praxisbeispiele sind Beispiele für eine dauerhafte Aufbewahrung im Bücherregal. Sei es eine Soft- oder Hardcover-Bindung, handfeste Helferlein, die immer sofort griffbereit sind, sind im täglichen Gebrauch Gold wert. Da ist es auch nicht verwunderlich, wenn Freunde das von einem immer ausgeliehen bekommen haben wollen.

Das große Aussterben

Das Aussterben der Computerzeitschriften geht fröhlich weiter. Seit 2001 ist der Verkauf um 40% der Einzelverkaufsauflage zurückgegangen. Also mal grob gesagt, suchen jetzt 2 Millionen Menschen sich ihre “Computerinformationen” weniger in Zeitschriften und mehr übers Internet. Dennoch gibt es immer noch (und wieder) diverse Zeitschriften, die sich das Thema Computer und Internet zur Hauptaufgabe gemacht haben.

Das Problem an Printmedien ist ihr Informations-Delay von ca. 2 Wochen. Das heißt nichts anderes, als dass die Information, die man druckfrisch in den Händen hält, schon 2 Wochen alt sind und nicht mehr aktuell sein können. In unserer heutigen – schnelllebigen Welt, und gerade zu Zeiten des Internets, fatal bis zum geht nicht mehr. Man möchte nun mal nicht 2 Wochen nach dem Erscheinen eines Antivirus-Updates lesen, denn dann können die Maßnahmen schon zu spät sein. Offline und Online sind halt zwei Paar Schuhe, die ihre Stärken und Schwächen mit sich bringen.

 

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1 Reaktion

  1. 19.05.2015

    […] im Ernst, dieses Jahr will ich im Urlaub ein Buch lesen, daher auch nicht nur meine lieblings Computer-Zeitschriften. Papier möchte ich in der Hand halten, mit mehr als 50 Seiten und ohne Angst vor […]