Blogger Tipps für Anfänger: Tools zur Organisation und Ideenfindung

Wie einfach ist das denn bitte: einen Blog aufsetzen und dann alle paar Tage etwas bloggen. Den Content, also das Geschriebene und Bilder noch ein bisschen mit Affiliate Links und Adsense von Google bestücken und schon können Besucherströme und Einnahmen fließen. Na ganz so leicht ist es nicht, das weißt du sicherlich aber schon selbst.

Gerade Anfänger haben zu Beginn ihrer Bloggergeschichte viele Ideen und Anreize für gute Artikel, doch genau diese Flut an Ideen stoppen einen manchmal bei der produktiven Umsetzung. Zumal einem auch reichlich Nebenaufgaben über den Weg laufen werden, die ebenfalls für ein gut laufendes Blog von Nöten ist. Zu diesen Aufgaben gehören unter anderem Updates installieren, onpage Optimierung, Upto-Date bezüglich Google-Richtlinien bleiben.

Bloggertipps für Anfänger

Blogger Tipps für Anfänger: Tools

Wer mit Tools arbeitet ist in der Regel schneller und effektiver als andere Blogger. Tools zum Organisieren von Blogposts sind dabei sehr nützlich. Sie veranlassen den Blogger zum systematischen Veröffentlichen seiner Beiträge – verteilt über die einzelnen Tage der Woche oder des ganzen Monats. Die internen Timetable-Tools von WordPress sind dabei kostenlos und einfach, bieten aber sonst keine großartigen Optionen an. Ein Beitrag wird geschrieben und auf ein bestimmtes Datum zur Veröffentlichung datiert. Diese Form der Planung von Artikeln nutze ich öfter. Häufiger nutze ich jedoch externe Tools – ebenfalls kostenlos – um erst einmal Ideen zu notieren und um sie für später zu sichern. Dazu zählen:

  • Google Docs (Online stichprobenartig Ideen oder ganze Zeilen notieren – später vom Handy oder Desktop/Tablet abrufbar.
  • Mobil lässt es sich auch prima mit der WordPress-App vorlieb nehmen (Beiträge einfach mobil am Smartphone vorbereiten).
  • Evernote kann eigentlich auch immer genannt werden, nutze ich in letzter Zeit jedoch weniger – dennoch klar zu empfehlen!
  • Google Keep bzw Google Notizen nutze ich als ToDo-Liste, da sie schön einfach zu handhaben ist und es dafür auch eine Chrome-App gibt.
  • Mit Andmade Share kann ich mit meinem Smartphone Beiträge nicht nur gleich auf meine lieblings Social-Kanäle wie Facebook, Twitter und Google+ posten, sondern auch gleichzeitig noch bei Pocket oder den Google Notizen sichern, um sie später für einen eigenen Beitrag zu verwenden.
  • Zur Ideenfindung nutze ich auch gerne Mindmaps. Das beste kostenlose Tool was ich kenne, wäre XMind (eigenständiges Tool für den Desktop). Mobil ist SimpleMind Free zu empfehlen.

Wie du siehst, es gibt durchaus verwendbare Blogger Tools, die kostenlos sind. Dabei waren dies nur einige Blogger Tipps für Anfänger – wobei ich diese Tools immer noch nutze und kein Blogger-Anfänger mehr bin. Jeder macht mit den Tools eigene Erfahrungen (gute und schlechte), doch grad zum Anfang sind diese wertvollen Tool-Empfehlungen und Tipps rund ums Bloggen Gold wert.

Schaff ich das überhaupt?

Der „Blogger“ ist an sich entweder mutig oder verzweifelt, denn das Bloggen kostet eigentlich Zeit – was wiederum gleichbedeutend mit Geld ist. Der Durchschnittsbürger hat jedoch zu wenig Zeit und zu wenig Geld. Wer sind also diese Blogger? Blogger sind wohl überwiegend Menschen mit einem Hauptjob und betreiben nebenbei einen oder mehrere Blogs. Blogs werfen bekanntlich über eine lange Zeit wenig bis gar kein Geld ab. Da dürft ihr euch keine Illusion machen, das verhält sich wie mit einem neuen Schwimmbad, dass ihr im Februar eröffnet. Bis zum Sommer habt ihr das Schwimmbad noch nicht richtig eingerichtet. Werbekooperationen will bis Dato auch noch niemand mit einem neuen Schwimmbad eingehen – schon gar nicht, wenn ihr dafür selbst auch noch nie Werbung geschaltet habt. Läuft das toll eingerichtete Schwimmbad dann endlich mal an, kennt es vielleicht immer noch keine Sau und der Herbst klopft schon wieder an der Tür – schlecht fürs Freibad. Werben ist also angesagt!

Alles schön und gut, doch wie mach ich das neben Vollzeitjob und Frau und Kinder am Abend? Die Antwort lautet – gar nicht! Wer keine Zeit hat, wird weder Schwimmbad noch Blog anständig zum Laufen bringen.  Nur jetzt nicht den Mut verlieren. Willst du ein Blog führen, wirst du das auch schaffen! Verabschiede dich dann aber vom nächtlichen TV Programm oder vom wochenend-Angeln. Ein Blog haben, verwalten und zu führen ist ein zeitintensives Hobby. Erst nach Monaten oder gar Jahren wirst du dein Content Managementsystem wie z.B. WordPress verstanden haben und kannst es im Schlaf steuern und organisieren. Das Schreiben wird dir leichter fallen und deine gefüllten Archive mit tollen Artikeln hast du vorbildlich terminiert.

Überfordert? Dann probiert doch mal Toggle aus und tracke deine Aufgaben. Behalte so einen detallierten Überblick über deine Aktivitäten und steuer so dein Handeln. Toggle kann dich produktiver machen. Vielleicht keine Erwähnung weiter über in der Auflistung hilfreicher Tools für Anfänger wert, doch für den einen oder anderen Fortgeschrittenen vielleicht schon.

Motivation

Wenn ich nach Blogger Tipps für Anfänger gefragt werde, sage ich zuerst – „mach dich mit paar kostenlosen Tools vertraut“. Anschließend folgen Tipps und Weisheiten zur Routine und Organisation. DER entscheidende Tipp ist jedoch – das müssen manch alt eingesessene auch noch lernen – MACHEN! Laut eines Spruch (weiß jetzt nicht vom wem das mal kam): „Wenn du an deinem Projekt nichts mehr ändern würdest – ist es zu spät veröffentlicht!“. So oder so ähnlich, am Ende kommt das gleiche bei raus: leg jetzt los, schalte den TV aus, schalte die Playstation aus, gehe nicht über Los, ziehe höchsten 2000 Euro vom Arbeitgeber ein und dann erstelle dir ein Blog!

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2 Antworten

  1. Peter sagt:

    Hallo,
    Evernote wird ja quasi überall empfohlen, doch die Mindmap Programme kannte ich noch nicht. Die werde ich mal testen. Danke auch für die Ideenfindung Tipps, kann ich gut gebrauchen. Ich wünsche ein fröhliches Bloggen und Durchhaltevermögen – gutes Blog übrigens! VG Peter