Link im Kommentarfeld mit HTML einfügen

Um einen Link im Kommentarfeld eines Blogs zu platzieren, bedarf es ein wenig HTML

Das Kommentieren an sich ist für Blogbetreiber und Blogbesucher eine interessante Angelegenheit, denn das Kommentieren bringt einen Mehrwert für alle. Der Autor des Artikels erhält direktes Feedback zum Geschriebenen und kann mit dem Leser aktiv kommunizieren. Der Leser hingegen kann sich indirekt mit einem Kommentar beim Autor bedanken und bei Rückfragen auf eine Antwort freuen. Der Blog Eigentürmer – oft auch der Autor selbst – hat durch abgegebene Kommentare ebenfalls etwas davon, denn Google mag Interaktionen auf Blogs, was wiederum zu einem besseren Ranking den Google SERPS nach sich zieht.

Link im Kommentarfeld mit HTML einfügen

Link im Kommentarfeld
So erstellst du einen Link im Kommentarfeld

Wer nun einen Link im Kommentarfeld eines Blogs einfügen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Der gängigste und zugleich der bekannteste Weg wäre über die persönlichen Angaben der eigenen Webseite (dieses Feld bieten so gut wie alle Blogs an).

Die zweite Möglichkeit ist, ein Link direkt im Nachrichtenfeld zu posten. Was die viele jedoch nicht wissen, man kann einen anklickbaren Link mit Linktext (Anchor genannt) posten. Diese Funktion haben zu mindestens sehr viele Blogs freigeschaltet. Zu der Notwendigkeit und Moral hinter so einer Verlinkung komme ich gleich. Hier erst einmal die Anleitung wie es funktioniert:

<a href=“http://www.DeineURL.de„>Anchor-Text</a>

Zur Erklärung: Was in den ersten spitzen Klammern steht ist die Anweisung für den Link. Das Fettgedruckte ist der eigentliche Link, den du mit deiner URL ersetzen kannst. Der Anchor-Text – zur Erkennung bei mir kursiv geschrieben – ist das Wort oder der Satz, den du als Link in deinem Kommentar nutzen möchtest.

In einem realen Beispiel sieht das ganze für meinen Blog so aus:

<a href=“https://www.vanderelbe.de“>meine Startseite</a>

Die Anweisung trägst du so ins Kommentarfeld in einem Blog ein. Was es bewirkt siehst du hier:

meine Startseite

In Kombination mit dem ganzen Kommentar sieht es dann folgendermaßen aus:

Hallo lieber Blogger, dein Problem kenne ich nur zu gut und weiß um deinen Ärger mit fehlerhaften Plugins. So habe auch ich aktuell einen Fehler. Du kannst dir gerne mal <a href=“https://www.vanderelbe.de“>meine Startseite</a> anschauen und dein Senf dazu geben, das würde mich freuen. Dir weiterhin viel Spaß und viele Grüße.

Was man jedoch im Kommentarbereich dann von dir sieht wäre:

Hallo lieber Blogger, dein Problem kenne ich nur zu gut und weiß um deinen Ärger mit fehlerhaften Plugins. So habe auch ich aktuell einen Fehler.
Du kannst dir gerne mal meine Startseite anschauen und dein Senf dazu geben, das würde mich freuen.Dir weiterhin viel Spaß und viele Grüße.

Diesen HTML Code kannst du natürlich noch weiter anpassen. Zum Beispiel wo der Link sich öffnet (auf der Seite selbst oder in einem neuen Fenster/Tab). Wenn du nichts weiter einträgst, öffnet sich der Link standardmäßig auf der Seite selbst.

Wenn du den Link im neuen Fenster/Tab öffnen willst, wäre die Anweisung dazu target=“_blank“ die du hinter dem a des Anchor-Tags hinzufügst. Schau mal hier:

<a target=“_blank“ href=“https://www.vanderelbe.de“>meine Startseite

Weitere HTML-Elemente findest du hier. Nun folgen die DOs and DONTs für Blogbeiträge mit Links.

Wann kommentierst du Blogs?

Passend zur Blogparade von Robert’s toushenne Blog kann ich die Frage zum WANN -kommentieren beantworten.
Persönlich kommentiere ich immer dann wenn ich etwas Zeit habe und etwas Interessantes auf einem Blog gefunden habe. Ich bedanke mich damit indirekt beim Autor (wie schon am Anfang meines Beitrags erwähnt) und gebe oft auch direkt Feedback, was mir gefallen hat, bzw. nicht gefallen hat.

Dadurch, dass ich diverse Blogs mit verschiedenen Themenausrichtungen führe und betreue, könnte ich auf fast jeden Beitrag im Netz eingehen. Nicht immer möchte ich das aber auch, da ich unter anderem auch nicht dazu gewillt bin einen herzlosen Beitrag ohne Mehrwert zu kommentieren.

Kommentare mit Mehrwert
Kommentare nur mit mit Mehrwert abgeben, ist doch klar!

Ich poste grundsätzlich mit einem Link zu meiner Startseite und dem Anchor (in der Regel) „Vanderelbe“ im Personenangaben-Bereich. Einen HTML-Link, wie in diesem Beitrag beschrieben, setze ich hingegen seltener, denn ich achte darauf, dass mein gesetzter Link im Kommentar-Text (der eigentlich immer ein Deep-Link ist) einen direkten Bezug zum Beitrag hat und einen Mehrwert für die Leser bzw. dem Blogbetreiber hat.

Ich setze also keinen Link zu „Klobrillen“ in einem Beitrag  zu „Sprachschulen“.

Vor Abgabe deines Kommentars mit Link kannst du überprüfen, ob du an alles gedacht hast. Hast du angegeben:

  • was sich hinter dem Link verbirgt bzw.,
  • was einem auf der Seite erwartet?,
  • warum du den Link für einen Mehrwert für die anderen hältst?.

Wer allein diese Fragen zu einem Link mit in die Kommentare schreibt, schreibt mehr als der durchschnittliche Kommentargeber.

Beispiel

Hi, interessanter Beitrag, den ich nur durch einen Zufall gefunden habe. Ich stimme dir mit den Kritikpunkten voll überein. Was auch nervig ist, sind die Spam-Mails. Schau mal hier, ich habe einen Artikel über das Problem mit einem Spammer verfasst. Davor sollte jeder sensibilisiert und gewarnt sein.
VG Stefan

Wann solltest du Blogs nicht kommentieren?

Eigentlich habe ich das eben schon angerissen, wann du nicht kommentieren solltest. Jedem ist da natürlich freie Hand gelassen. Ich persönlich belohne kurze News-Beiträge, die es ohnehin schon zigfach im Netz gibt, nicht! Weiter kommentiere ich auch nur selten Beiträge, die penetrant aufs Kommentieren lenken. Aus Seo-Sicht solltest du auch nicht automatisiert auf jeder x-beliebigen Seite Links setzen, ansonsten landet man schnell im Spam-Ordner.

WordPress Plugins wie Akismet oder Antispam Bee können Kommentar-Links, bei wiederholter Spam-Deklaration durch Blogger, als Spam behandeln. Diese Kommentare landen dann in der Zukunft automatisiert auf allen WordPress-Blogs im Spam-Ordner. Es ist schwer da wieder raus zu kommen.

Netikette

Blogger unter sich sollten sich gegenseitig respektieren und achten. Dazu gehört auch der faire Umgang bei Blog-Kommentaren und gesetzten Links. Versuche nicht:

  • themenfremde Inhalte zu verlinken,
  • setze einen Link immer mit Grips und
  • versetze dich in den Blogbetreiber hinein – würdest du diesen Beitrag akzeptieren?!

Als Spammer hat man eh keine Chance. Ebenfalls bringt es aus SEO, somit aus Google-Sicht nichts, ein paar Tage oder Wochen hunderte bis tausende Beiträge mit Links in die Weltgeschichte zu hauen. Dein Linkprofil (wann, von wem, wie viel, wo, usw.. gesetzte Links) gibt Aufschluss über dein Vorgehen und wird daher früher oder später auffliegen und abgestraft.

15 Antworten

  1. Dein Schlussabsatz bringt es auf den Punkt würde ich sagen. Wir Blogger wissen selbst wie der Hase läuft und erkennen banale Linkplatzierungskommentare, Google wie du sagt sowieso. Früher oder später… ;-)

    Danke für den Beitrag!

    Deine Anregung bzgl. HTML-Tags in Kommentare setze ich jetzt übrigens um – in Zukunft kann man dann erkennen, wie man einen Link im Kommentarfeld einfügt =)

  2. Thomas sagt:

    Erst einmal vielen Dank für den Beitrag. Ich bin über toushenne.de darauf gestoßen.

    Ich dachte bisher das WordPress die URLs, die in Kommentaren gepostet werden, automatisch in anklickbare Links umwandelt.
    Bei Drupal ist das zumindest so.

    • Vanderelbe sagt:

      Dir auch vielen Dank fürs Vorbeischauen! Nein, WordPress wandelt nirgends die URLs automatisch um. Dies gilt natürlich nicht für vorgesehene Felder für Websites – wie die in dem Kommentarangaben für seine eigene Website.
      Mit Drupal kenne ich mich allerdings nicht aus.

  3. Danke für diesen super Beitrag, das hat tatsächlich eine Frage beantwortet, die ich gerade in diesem Moment hatte! Funktioniert das denn auf jedem Blog mit dem HTML? Oder muss der Blogbetreiber HTML im Kommentarfeld zulassen? Ausserdem ist mir heute bei einem anderen Blog dieser Tag aufgefallen: < a href="" title=""> inwiefern ist der anders also der von dir beschriebene?
    zum Thema „Kommentieren“ gefällt mir, dass du schreibst, wann man nicht kommentieren sollte! Ich kommentiere auch nicht, wenn ich nicht das Gefühl habe, dass sich der Blogger mit dem Artikel keine grosse Mühe gegeben hat.
    viele Grüsse, Julia

    • Vanderelbe sagt:

      Hi Julia,

      freut mich auch, dass ich dir helfen konnte.
      Der einzige Unterschied bei deinem Code-Beispiel ist das Title-Attribut. Mit dem Title gibst du dem Link halt noch einen Alt-Text beim Mouse-Over.
      Der „Trick“ mit dem HTML Code klappt nur bei Kommentarsystemen, die HTML-Tags freigeben. Dies bieten aber so gut wie alle an, außer man bewegt sich vielleicht im Finanz-Sektor.

      Zum Thema Kommentieren sei dann nur noch zu sagen – Danke für dein Kommentar ;)

  4. ah, siehst du :-) das hatte ich jetzt wohl falsch gemacht in meinem Kommentar… jetzt hat es daraus tatsächlich einen Link gemacht. ich hoffe, du kannst das korrigieren? Entschuldige für die Mühen!!!

  5. Anonymous sagt:

    Sehr interessanter Beitrag.

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