Wie Blogger, YouTuber oder einfach Kleinunternehmer immer bekannter werden

Der Erfolg eines Kleinunternehmers – wie der eines Bloggers oder YouTubers, kann sich auf verschiedene Art und Weise bemerkbar machen. Die einen zeigen ihren Kontostand hoch, die anderen nennen dir eine Follower- bzw Abonnentenanzahl. Am Ende gelangst du aber nur durch Sichtbarkeit ans Ziel.

Motivation

Wer nur aus langer Weile kreativ werkeln will, der präsentiert sich nicht im Internet, sondern geht in den Wald etc. In meinem Fall war meine “Waldzeit” vorbei und ich habe das Internet lieb gewonnen. Ich wollte damals eine eigene Homepage errichten, um zu schauen, wie sie bei Freunden und anderen Menschen ankommt, und vielleicht auch damit mal ein paar Mark zu verdienen, damit die sogenannten laufenden Kosten (Server- und Domainmiete, Club Mate, Bierchen, Döner etc.) als armer Student gedeckt werden können.

Immer bekannter werden

Mittlerweile habe ich schon an diversen Projekten gearbeitet, habe ein Dutzend eigener Websites und auch paar YouTube Videokanäle ins Leben gerufen, die Geld einbringen. Alles schön langsam und behutsam aufgebaut. Mal mit vollem Elan und mal eher schleppend. Eines ist mir jedoch aufgefallen – weshalb ich euch das hier mitteilen möchte. Mit voranschreitender Zeit erhalte ich immer mehr Direktanfragen für Kooperationen und Aufträge. Wie es dazu kommen konnte, will ich hier mal versuchen zu erklären:

Immer bekannter werden

Aller Anfang ist schwer, doch wenn du nicht heute anfängst, sagst du dir in 5 Jahren – Mensch, hätte ich mal vor 5 Jahren schon angefangen… Wann soll man also anfangen? JETZT!

Im Sinne von „bekannter werden“ muss nicht grundsätzlich mehr Abonnenten oder Follower gemeint sein. Der Bekanntheitsgrad bei Google wird z.B. als Sichtbarkeit betitelt. Eine hohe Sichtbarkeit hat derjenige, der viel Content (somit Artikel, Videos, etc.) bei Google im Index hat. Möchtest du wissen, wie viele Seiten Google von deiner Webseite im Index hat? Dann gib folgendes in der Adresszeile ein:

Site:DEINEWEBSEITE.DOMAINENDUNG

Wer seine Sichtbarkeit bei Google und den anderen Suchmaschinen erhöhen will, der muss einfach nur mehr Content erstellen – und zwar guten oder gefragten, genau! Wer als YouTuber regelmäßig und oft Videos produziert, hat seine Sichtbarkeit schnell auf ein anständiges Level gebracht. Anschließend kann man sich ums Vermarkten kümmern.

Top Tipp 1 an dieser Stelle: verbinde dich mit der Community und investiere regelmäßig Zeit bei deinen Freunden und deiner Konkurrenz, man wird es dir mit Gegenbesuche und Gegenkommentare, vielleicht auch mit Kooperationen danken. Ebenso solltest du fleißig mit deinem Twitter Account andere Vögelchen folgen und in eigene Listen aufnehmen. Das Internet ist ein Geben und Nehmen!

Top Tipp 2: Sei überall aktiv und filter dir deine Lieblings-Kanäle heraus. Schau, was klappt am besten, was kommt nicht so gut an und baue darauf deine neue Strategie aus. Beispiel: Kontrolliere, wann du etwas postest oder in welchem Tonfall du deine Buddys ansprichst. Unterscheide zudem, was schreibst du in einen Tweet, was in einem Facebook Post und was in einer Email. Stichwort Email – ist übrigens immer noch ein starker Traffic-Bringer, der Besucher zu deinen Artikeln oder Videos längt.

Offline Promoten

Für den eigenen Online-Auftritt solltest du auch die Offline-Werbung in Betracht ziehen. Angefangen habe ich mit einfachen Zetteln an der Tür und an den Fenstern: „Das ist mein digitales Zuhause http://ww..“. Anspruchsvoller wird es dann mit Flyer oder Aufkleber, die man bei Freunden, an Laternen und in Kneipenklos (je nach Projektausrichtung und Klient – natürlich) verteilt.
Professioneller klappt das mit  Fußbodenaufklebern, die auf dem Boden beim Friseur oder in dem nächsten Supermarkt kleben. Man glaubt gar nicht, wie viele Leute das wahrnehmen und sich z.B. die dort aufgeführte URL merken oder gleich mobil los surfen.

Was schon prima funktionierte, sollte man sich zu eigen machen. Das Rad muss nicht neu erfunden werden. Aus diesem Grund kannst du auch einfach eine Fahne bedrucken lassen und in den Garten hängen. Eine andere Möglichkeit wären deine URL in Form von PostIts großflächig an deine Fenster zu kleben. In meinen Badezimmern neben dem Klo hängen QR-Codes meiner Web-Projekte. Darüber reden tun nicht so viele, doch das Tracking dieser QR-Codes bestätigten mir die Neugier meiner Gäste – Offline Werbung zieht immer noch.

Nicht warten, los legen!

Niemand ist perfekt, und wer weiß schon, wie viele Fehler ich hier wieder gemacht habe. Eines ist aber sicher, würde ich noch weiter über diesen Text hier grübeln, wäre er vielleicht nie fertig geworden. Deshalb lasst mich euch sagen, egal ob ihr paar Euros in die Hand nehmen wollt um Werbung für eure Projekte zu schalten, oder ob ihr euch Stück für Stück an die nächsten Videos, Bilder oder Stories macht… Hauptsache ihr macht etwas. Verbessern kann man hinterher immer noch.

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2 Antworten

  1. Dom sagt:

    Du hast recht, “Nicht warten, sondern loslegen!”
    So hab Ichs auch gemacht, über die Fehler lacht man später.
    LG Domi

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