Paket nicht auffindbar – Das Problem mit den DHL Aushilfsarbeitern

Es ist mal wieder passiert, es ist ein „Paket nicht auffindbar“. Das ist das Ergebnis meiner Anfrage bei DHL.

Paket nicht auffindbar

Paket nicht auffindbar

Merkwürdig ist nur, dass wenn immer Pakete verschwinden, es sich um hochpreisige Waren handelt. So ist meine persönliche Erfahrung und der Tenor unter Freunden und Bekannten. Was passiert da also bei DHL? Ich versuche mir das mal auszumalen:

Ferienzeit – Aushilfszeit

Bei einem so großen Verein wie DHL würde es zu Urlaubszeiten (Sommer, Weihnachten, etc..) zu großen Ausfällen kommen, wenn denn keine Aushilfsarbeiter engagiert werden würden. Diese Aushilfsarbeiter müssen dann für einen Minimal-Lohn in der Hitze schuften um sich etwas dazuzuverdienen. Soweit so gut, oder auch nicht. Der Knackpunkt ist ja, dass dabei kaum Kohle für den Aushilfsarbeiter rum kommt und das bekanntlich ja Unmut fördert.

Gelegenheit macht Diebe

Nun arbeitet der Aushilfsarbeiter da jeden Tag und seine 1-2 Wochen (lass es 3 Wochen sein) nähern sich dem Ende. Jeden Tag hantiert er mit zig Paketen rum. Die einen kommen von der Oma X, die anderen kommen von Tante Y, doch die meisten kommen von Amazon, Zalando, und eben auch von bekannten Handyanbietern. Diese Tatsache, dass man mit paar Euros die Stunde tausende von Euro teuren Waren transportiert (oder im Lager sortiert), lässt bei ein paar Aushilfsarbeitern (ja, denn die haben ja kaum was zu verlieren) die Finger jucken. Ich glaube einfach, dass es nur wenige sind, doch die betreiben es professionell.

Wie kann man bei DHL im Lager was klauen?

Ehrlich gesagt weiß ich das nicht und will hier auch niemanden dazu animieren oder einen Anreiz geben, doch Lücken im System wird es geben, ansonsten würden diese Fälle seltener oder gar vorkommen.

Ausnahme oder Regel?

Wie ich schon weiter oben vermutet habe, halte ich verschwundene Pakete bei der DHL für eine Seltenheit, die zu Urlaubszeiten in Ausnahmen übergehen. Wäre das anders, würde DHL viel schneller vom Thron fallen. Beim Umhören sind diese Ausnahmen jedoch schon häufig. So habe ich schon zum 2. Mal innerhalb von 2 Jahren den Satz hören müssen „Es tut uns leid, leider ist Ihr Paket nicht auffindbar“. Will ich dies für mich persönlich mal in Zahlen ausdrücken ergibt das die folgende Rechnung: Ich verschicke so (ganz vorsichtig geraten) ca. 15 Pakete im Jahr, das sind 30 Pakete in 2 Jahren. Das wären dann 1 Paket von 30 gehen verloren = Meine persönliche Verlusterfahrung bei DHL beträgt 3,3 % in 2 Jahren. Das sieht alles andere als gut aus.

Fazit

Das Fazit aus meiner Sicht müsste lauten: „Kaufe nichts im Internet zu den Ferienzeiten“. Alternativ kann man ggf. auch einen anderen Lieferdienst beauftragen. Höchstwahrscheinlich wird DHL mit den Aushilfsarbeitern aber keine Ausnahme bilden. Letztendlich muss ich ja nicht für den Schaden aufkommen, sondern DHL oder der Versender. Es ist jedoch echt nervig wenn man ganz bequem etwas online bestellt und aus Erfahrung das Paket innerhalb von 2-3 Tagen erwartet und es kommt nichts.