Amazon vs. eBay – Die beste Verkaufsplattform

Möchtest du gebrauchte oder sogar neuwertige Artikel im Internet verkaufen, werden in aller Regel zwei Plattformen empfohlen.

Einerseits existiert da eBay, die erwiesenermaßen bekannteste Auktionsplattform im Internet, auf der täglich Millionen unterschiedliche Artikel ihren Besitzer wechseln. Andererseits gibt es da aber eben auch Amazon, das in den vergangenen Jahren den Rückstand auf den Hauptkonkurrenten enorm verkürzen konnte. Amazon vs. eBay- Welche ist die beste Verkaufsplattform? Der Kampf ist eröffnet!

Der Grund dafür liegt in der übersichtlichen Struktur, die Amazon den Verkäufern bietet. Privatverkäufer stellen ihre Produkte im sogenannten Amazon Market Place ein. Das jeweils günstigste Angebot wird dort besonders hervorgehoben, weswegen starker Wettbewerb zwischen den privaten Verkäufern entsteht. Sowohl der Verkauf neuer Güter als auch der Verkauf gebrauchter Güter ist dort möglich. Detaillierte Produktbeschreibungen zeigen dem potenziellen Käufer den Zustand der Produkte an.

Amazon vs. ebay

amazon vs. eBay – Die beste Verkaufsplattform

Die Kaufabwicklung funktioniert wie gewöhnliches Online-Shopping und schon wenige Tage später erhält der Käufer postalisch das gewünschte Produkt, zugesandt vom Privatverkäufer. Klingt simpel und das ist es auch. Dafür verlangt Amazon für jedes verkaufte Produkt eine feste Provision (standardmäßig 0,99€ pro Artikel) sowie ein variabler Anteil am Verdienst des Verkäufers (7% – 35% exkl. Mehrwertsteuer, je nach Artikelform). Pauschal werden außerdem von Amazon Versandkosten aufgeschlagen, um das Preisdrücken mithilfe eines hohen Versandaufschlages zu verhindern. Es lohnt sich daher oftmals kaum, günstige Artikel im Amazon Market Place einzustellen, da unter dem Strich nach Abzug aller Provisionen kaum etwas vom eingenommenen Geld übrig bleibt.

Für Vielverkäufer bietet es sich daher an, für 39 € im Monat unbegrenzt Artikel einstellen zu können, für die dann keinerlei fixen Kosten mehr anfallen. Lediglich der variable Anteil muss dann noch an Amazon abgeführt werden. Die Verkaufsplattform eBayeignet sich in solchen Fällen besser, da das Einstellen der Angebote in aller Regel kostenlos ist, sofern man nicht mehrere Bilder oder ein besonders auffälliges Inserat einstellen möchte. Das in den USA gegründete Unternehmen verlangt lediglich eine Provision, die derzeit bei 10% des Verkaufspreises liegt. Hinzu kommen Kosten für einen erhöhten Startpreis oder mehrere Angebotsbilder.

Stellen Sie 300 Angebote pro Monat - unabhängig von Angebotsformat und Angebotsdauer - kostenlos ein. Sie zahlen nur bei Verkauf eine Verkaufsprovision von 10% des Verkaufspreises.

Ebay-Verkaufsprovision, wenn erfolgreich verkauft wurde

Gegenüber dem Amazon Market Place besteht der größte Unterschied darin, dass bei eBay für die angebotenen Produkte um die Wette geboten wird. Die Angebotslaufzeit ist zudem begrenzt und beträgt in aller Regel circa sieben bis zehn Tage, ehe das Produkt den Besitzer wechselt. Gibt es kein Gebot, besitzt der Verkäufer die Möglichkeit, den Artikel zu einem späteren Zeitpunkt wiedereinzustellen.

Auf eBaykönnen die Verkäufer eigene Bilder einstellen und zudem ihr Produkt sehr detailliert beschreiben. Dafür benötigt man für das Einstellen etwas mehr Zeit als bei Amazon, was vor allem Vielverkäufer bedenken sollten, wenn sie ihren Profit maximieren möchten.

Dementsprechend lohnt sich Amazon vor allem bei wertvollen Gegenständen, da dann die Provision für den jeweils verkauften Artikel nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Die Handhabung bei Amazon ist ebenfalls sehr einfach, da viele Produktdetails bereits in den Datenbanken des Unternehmens vorhanden sind. Bei eBay hat der Verkäufer hingegen grundsätzlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Daher ist bei einem eventuellen Autoverkauf beispielsweise trotz allem eBay vorzuziehen. Unter dem Strich hängt es also immer vom jeweils verkauften Produkt ab, ob nun Amazon oder eBay besser geeignet ist. Dementsprechend gibt es keine beste Verkaufsplattform.

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