Abzocke im Internet – Meine Erfahrung und Meinung

Abzocke im Internet – Bin ich davon betroffen? Wie konnte das passieren? Wie kann ich mich davor schützen? Diese und weitere Fragen will ich euch in diesem Beitrag beantworten.

Abzocke im Internet

Abzocke im Internet

Wie es immer so schön heißt: Es rüsten nicht nur „die Guten“ auf, was Sicherheitsvorkehrungen und Maßnahmen von Abzockvorkehrungen betrifft, nein, sondern auch die Abzocker rüsten auf und denken sich immer wieder neue Fallen aus, um unrechtmäßig an das Geld der nichtsahnenden Konsumenten zu kommen. Was früher vermehrt an den Haustüren von alten Leuten (pauschalisiert) passierte, kann heute bei jedem Internetnutzer passieren. Da ich schon länger als ein Jahrzehnt im Internet surfe, kann ich mich auch aufgrund meiner erworbenen Qualifikationen im Beruf und in der Freizeit als Internetkenner bezeichnen und hier einmal meine Erfahrung im Umgang mit Internetabzocke schildern.

Bist du schon mal Opfer von Trickbetrügern geworden?

Nein, zu mindestens nicht wovon ich etwas weiß. Das liegt wohl hauptsächlich an meine immer in Frage stellenden Haltung gegenüber alles und allem. Zudem bin ich auch in vielen Fällen kein Freund von „Massentauglich“. Das heißt, dass ich automatisch eine „Anti“-Haltung bekomme, wenn viele etwas gut finden. Was gut irgendwo ankommt, lässt Kriminelle aufhorchen, denn dort können sie mit einem Schlag viele Menschen erreichen. Ein Beispiel was mich ebenfalls betrifft: Windows als Betriebssystem statt Linux. Ein Beispiel was mich nicht betrifft: Abnehmtipps für dicke Menschen statt selber gesünder essen.

Welche Methoden werden dabei angewandt?

Die Methoden sind sicher vielfälltig. Spontan fällt mir da die Sache mit der Branchenbuchabzocke ein, wie sie z.B. Sabiene von sabienes.de als Werbetreibende erlebt hat. Bei der Abzocke mit den Adresseinträgen geht es um die Täuschung einer kostenlosen Eintragung in zig verschiedenen Branchenbüchern, die am Ende dann eh keiner Aufruft und doch mit Kosten von mehreren 1000 Euros berechnet werden. Aber wer wundert sich noch über Adressbetrüger und Adressverkäufe. Selbst das Einwohnermeldeamt verkaufte Adressdaten von Bürgern. Sehr beliebt sind auch kostenlose eBooks, die nur dazu aufgebaut sind, um angeblich kostenlose Angebote teuer an den Mann und an die Frau zu bringen. Dabei sind die beinhaltenden Themen vielfälltig. Häufig geht es aber ums Abnehmen in X-Stunden, erfolgreich in X-Tagen, „wie manipuliere ich meine Mitmenschen“, oder der Klassiker: „wie werde ich reich im Internet“. Oft reicht mir persönlich dabei die Aufmachung der Werbung um dieses „free eBook“, anderen Menschen fesselt wohl die billig produzierten aber motivierenden Videos aus irgendeinem Wohnzimmer. Am Ende muss man dann doch ein kostenpflichtiges Abo bestellen, Bücher kaufen oder Kurse buchen, die es auch kostenlose bei YouTube gegeben hätte.

An wen richten sich die Angebote?

Diese Frage ist schon im vorangegangenem Text angesprochen wurden. Es richtet sich immer an alle „Unglücklichen“ – das kann man so pauschal sagen. Wer will denn nicht reich werden, gut aussehen, von Freunden umringt werden oder die ggf. manipulieren können – „The Leader Of The Pack“. Reinfallen tut man allerdings aus Leichtgläubigkeit, Zweifel oder Ahnungslosigkeit. Das Internet ist kein 50 Einwohner Dorf, in dem man seine Tür Abends nicht absperren braucht und jedem Nachbarn vertrauen kann. Ich will keine Panik verbreiten, doch im Internet ist nichts sicher, nicht einmal die eMail von der Familie (da sie manipuliert sein könnte).

Wie kann man sich schützen?

Mit gesundem Menschenverstand und einer gehörigen Portion Skepsis. Es ist wie im wirklichem Leben, es gibt nur eine ganz kleine Anzahl von Menschen, die wirklich etwas Uneigennütziges tun. Wenn etwas im Internet umsonst ist, dann nur weil sich dahinter etwas verbirgt was wiederum Geld generieren soll. Das beschreibt Thomas von thomas-meurer.de sehr net in seinem Blog. Natürlich gibt es auch Ausnahmen wie wir es bei vielen Bloggern sehen, die nur Anerkennung als Lohn fordern.. und nein, ich will keine Anerkennung, ich will mit diesem Blog reich werden ;)

Fazit:

„Und falls ihr nicht darauf hereingefallen seid: was ist Euch schon mal unangenehm aufgefallen? Wo sollen Menschen einfach offensichtlich nur abgezockt werden? Wo würdet ihr empfehlen, vorsichtig zu sein? Stichworte in diesem Zusammenhang sind: Kleingedrucktes, kostenlose Einstiegsangebote, Eintragungen, etc.“ Die Glocken sollten bei Schlüsselwörtern wie: kostenlos, reich werden, in nur X Tagen, gewinne, Gewinnspiel, alles legal, usw. läuten. Natürlich gibt es auch seröse, kostenlose Angebote, die in X Tagen ein Gewinnspiel angeben und alles legal abläuft. Obacht ist geboten und Köpfchen gefragt. Ich sage es noch einmal: quasi nichts im Internet ist umsonst! Ebenfalls passend zum aktuellen Thema: „Abzocke im Internet“ ist der Aufruf vom webmasterfriday, der weitere, interessante Artikel zu diesem Thema anderer Blogger zusammenfasst. Du hast zu meinem Text Anmerkungen, Fragen oder gar Tipps? Cool, immer her damit. Kleingedrucktes biete ich nicht an, jedoch Raum für ernstgemeinte Kommunikation. Gruß, Stefan.

2 Antworten

  1. Peter sagt:

    Nun ich hatte bis jetzt auch das Glück, von solch bösen Buben verschont geblieben zu sein. Das liegt allerdings wohl auch daran, dass ich kein paypal und ähnliches Konto habe. Hoffentlich bleibt es so, denn die bösen Buben scheinen immer bessr zu werden.

  2. Vanderelbe sagt:

    Naja, die bösen Buben akzeptieren bestimmt auch Überweisungen ;)