Screenpresso – Das beste Screenshot Tool

Screenpresso ist wohl das beste Screenshot Tool um seinen Bildschirm abzufotografieren

Screenshot Programme gibt es nicht zu knapp, dennoch muss man schon gezielt nach guten Tools Ausschau halten. Da ich selbst sehr oft Screenshots mache, wurde ich sehr hellhörig, als mir von Screenpresso berichtet wurde. Zu den Funktionen werde ich gleich kommen. Zuerst einmal noch ein kleiner Einblick, für was Screenshots alles verwendet werden können.  

Wofür Screenshots?

Screenshots, also ein Schnappschuss deines Bildschirms, kann zum Beispiel für eine bildliche Anleitung in Frage kommen, wie ich sie immer in meinen Artikeln benutze (Beispielartikel: Alternative Suchmaschinen zu Google). Eine andere Anwendung wäre eine Dokumentation für dein Studium, falls du ein Programmcode oder eine Schritt-für-Schritt Erklärung für eine Excel-Anleitung erstellen willst.
 
 

Screenpresso der Alleskönner

Screenpresso kann wahrhaftig alles. Es können ganze Bildschirme aufgezeichnet werden, einzelne Bereiche, oder aber auch zu lange Webseiten, die mit der Stitching-Funktion dann zusammengefügt werden können.
Nach erstelltem Screenshot ist es einem überlassen, ob noch weitere Veränderungen am Bild vorgenommen werden sollen oder nicht.
 
Im Falle einer weiteren Bearbeitung steht der Screenshot im Windows-Speicher bereit, der in ein eigenes Programm einfach mit Strg+V reinkopiert werden kann. Möchtest du jedoch Notizen und Zeichnungen auf dem eben erstellten Screenshot einfügen, so ist es mit dem hauseigenen Screenpresso Editor super bequem.
 

Der interne Editor

Es stehen einem Kästchen, Kreise, Icons, Nummerierungen, Bilder, Lupenfunktion, Pfeile und eine Kommentarfunktion zur Verfügung, die sich in Form und Farbe ändern lassen. Das Hinzufügen funktioniert super einfach. In der kostenlosen Variante ist jedoch das Nacheditieren in der Screenpresso-Bildersammlung nur bedingt möglich. Es erscheint nach jedem Klick ein Lizenzhinweis. Das ist jedoch kein Problem, denn abspeichern/exportieren klappt zu jeder Zeit. Es empfiehlt sich dennoch gleich nach einem Screenshot alle Bemerkungen und Hinweise einzutragen.
 
 Im Editiermodus kannst du über den Reiter „Bild“ am oberen Bildschirmrand noch weitere Funktionen auswählen. Da kannst du dann dein Bild zuschneiden, Ausschneiden, Größe ändern, sowie weitere Bilderrahmeffekte anwenden.
 

Screenshots freigeben

Wer viel in den üblichen Social Media Diensten wie Facebook, Flickr oder Twitter unterwegs ist, dem sei die Sharingfunktion ans Herz gelegt. Mit „Publish“ kannst du kinderleicht deine erstellten Screenshots oder Videos an allen möglichen Diensten wie Evernote, Box, Twitter, Facebook, G-Mail, Flickr, Minus, Dropbox, Imgur, ImageShack oder FTP freigeben. _
 

Videofunktion

Sehr interessant dürfte für viele auch die Video- Screencapture Funktion sein. In der kostenlosen Version erhält man jedoch in seinen Videos ein Screenpresso-Wasserzeichen. Was für den eigenen Gebrauch nicht weiter schlimm ist. Da ich selber jedoch mit einem anderen Tool Videos aufzeichne, gehe ich auf die Videofunktionen hier nicht weiter drauf ein.
 
 

Anwendung

Das Aufnehmen von Screenshots gestaltet sich einfach. Es genügt, die Druck-Taste zu betätigen, woraufhin ein Fadenkreuz auf dem Bildschirm erscheint. Bei gedrückter linker Maustaste kann man anschließend einen Ausschnitt oder ein Fenster markieren. Eine Lupe unterstützt den Anwender dabei, die exakte Position zu finden. Um das Speichern der aufgenommenen Inhalte kümmert sich das Tool automatisch.
 
Super einfach lassen sich mit dem Screenshot Tool Bildschirmabbilder erschaffen. Wenn Screenpresso nicht schon vor ab installiert ist, kann man es auch ganz einfach ohne Installation starten. Ich selbst nutze es fast täglich und habe aus diesem Grund das Programm im Autostart von Windows installiert. Nach dem Start geht es auch schon los. Die folgenden Schritte sind schnell zusammengefasst:
 
  1. ESC drücken (Escape-Taste, liegt ganz oben links auf der Tastatur) Die Screencapture Funktion wird gestartet
  2. Linke Maustaste wählt das Fenster für die Aufnahme aus. Alternativ zieht man einen Kasten um die gewünschte Stelle der Aufnahme.
  3. Das neue Bild erscheint in der Screenpresso Bildersammlung. Ebenfalls ist das Bild nun im Zwischenspeicher und kann woanders verwendet werden
  4. Doppelklick auf das gewünschte Bild in der Screenpresso Bildersammlung öffnet den internen Editor. Es können Bemerkungen usw. eingefügt werden
  5. „Bestätigen“ speichert das Bild mit den neuen Bemerkungen in der Screenpresso Bildersammlung
  6. „Speichern als“ lässt das Bild mit den neuen Bemerkungen an einen beliebigen Ort speichern
 
Hier geht es zum Download des kostenlosem Screenshot Tools Screenpresso
Die Unterschiede zwischen der kostenlosen und der Vollversion von Screenpresso
 

3 Antworten

  1. 14.12.2012

    […] sieht, ein einfacher Screenshot, z.B. mit diesem Screenshot Tool, lässt sich fast jeder Schutz aushebeln. Wer seine Bilder wirklich schützen will, der muss seine […]

  2. 24.12.2012

    […] Wer gerne wissen möchte, mit welchem Programm ich die Screenshots mit den Pfeilen und Nummern erstellt habe, der schaut sich dazu am besten mal meinen Artikel zu Screenpresso an! […]

  3. 08.05.2013

    […] kann man mit einem einfachen Screenshot (zum Beispiel mit dem kostenlosen Screenshot Programm: Screenpresso) eine Schrift identifizieren lassen. Dazu muss eine Datei (max. 2 MB groß), auf dem sich die […]