10 elementare Tipps für Blogger (Einsteiger)

Tipps für Blogger

Tipps für Blogger

Fängst du gerade mit dem Bloggen an oder spielst zu mindestens mit dem Gedanken? Dann kommen hier ein paar Tipps für dich zum Durchstarten!

Auf gehts, hier kommen 10 elementare Tipps für Blogger. Dabei richten sich die Tipps zwar eher an Einsteiger, doch sind sie für jeden Blogger interessant.
  1. Denke beim Bloggen nicht an Geld

    Auf Kommando und unter Druck können die wenigstens produktiv und interessant schreiben. Denke deshalb beim Bloggen nicht an Geld. Solltest durch deine Beiträge an die Netzgemeinschaft zu Geld kommen – schön und gut, aber es deswegen ins Laufen zu bringen wird dich bei deinem Vorhaben blockieren. Die besten Artikel entstehen aus Leidenschaft.
  2. Mach nicht alles selbst

    Du bist ein begnadeter Webdesigner und baust alles an deiner Homepage selber? Prima Sache, die dir beim Bloggen auf jeden Fall helfen werden, doch wenn du regelmäßig und oft bloggen willst, wird dich das „Basteln“ nur stören. Versuch dich mal an dem Content Management System (CMS) WordPress. Die Eigenwöhnungsphase ist doch ein wenig länger als die Kenner das immer behaupten, doch wenn du dich erst einmal eingelebt hast, ist es ein prima Werkzeug, das dir viel Arbeit abnimmt und unglaubliche Möglichkeiten offenbart.
  3. Scheue dich nicht etwas zu investieren

    Diejenigen, denen es nicht möglich ist selbst am Design Hand anzulegen, dem stehen in den bekannten CMS genügend Designs, also Themes zur Verfügung. Hat man höhere Ansprüche, sollte man sich auch zum Start nicht gegen Ausgaben währen – Der Sportverein als Hobby kostet ja immerhin auch ein wenig Geld.
  4. Schreibe das und so wie du es selbst gerne lesen würdest Wenn du mit dem Schreiben loslegst, schreibe es so wie du es gerne selbst lesen würdest. Schreibe über Themen, die dich wirklich interessieren. Es gibt so viele Menschen auf der Welt, da wird es einige geben, die genau auf deiner Welle reiten. Schreibst du über Dinge, mit denen du dich nicht oder nur schwer auskennst, weil sie vielleicht gerade in sind, wirst du keine guten Artikel schreiben. „Schuster, bleib bei deinen Sohlen“ – Soll heißen, mach was du kannst und bleib dabei.
  5. Mach es wie alle nur besser oder mach was Neues

    Problematisch ist natürlich ein Thema, das es schon 1000 Mal im Internet gibt. Da hilft es nur besser zu sein als die Anderen. Sei ausgefallener, kreativer und unkonventioneller. Ja, genau! Wenn du aus der Reihe tanzt, fällst du auf. Willst du nicht „so“ auffallen, musst du, wenn du an der Reihe bist, das Publikum dermaßen unterhalten, dass sie dich wiedersehen wollen. Und lass dir gesagt sein, die Menschen wollen nichts Langweiliges! Ein kleiner Tipp: Beziehe einen Standpunkt und rede nicht nach oder lass deine Meinung nicht zu Hause. Wer Stellung bezieht zeigt seinen Lesern woran sie sind. „Kopfnicker“ gibt es schon zu viele.
  6. Halte durch

    Die meisten Blogger scheitern -> „Ja, ich hatte auch mal versucht zu Bloggen, hatte aber keine Leser“, weil sie nicht durchhalten. Stell dir vor, du kommst in eine neue Stadt ohne Freunde und Bekannte. Du baust ein Laden mit coolem Spielzeug auf, doch es kommt keine Sau – ganz normal! Mit der Zeit schreibst du immer mehr Artikel (die Alten werden ja nicht schlecht und können auch später noch von deinen Besuchern gelesen werden), die dir helfen dein „Laden“ auszubauen.
  7. Verknüpfe dich mit anderen Bloggern

    Die Bloggergemeinschaft ist eine große Familie. Es gibt Lieblingstanten und unterstützende Opas, aber auch grimmige Omas und nervende Cousins. Letztendlich verbindet man sich hier mit Gleichgesinnten und im Idealfall hilft man sich gegenseitig. Der Lerneffekt für sein eigenes Blog ist hierbei enorm und man bekommt Anregungen und Lust am Ball zu bleiben.
  8. Konzentriere dich auf Abonnenten

    Social Media ist eine feine Sache. Man kann schnell, einfach und kostenlos seinen Blog im Netz verbreiten und Werbung machen. Leider verstehen bis heute nur wenige, dass das ganze Socialn ein Vollzeit Job ist. Gerade am Anfang seiner Bloggerzeit ist es schwierig auf sich aufmerksam zu machen. Wenn also über die einschlägigen Kanäle wie ein Weltmeister gepostet wird, ist es noch kein Garant dafür, dass einem die Bude eingelaufen wird. Die eigenen Beiträge flattern eher in die Weiten des Internets ohne überhaupt einen Leser erreicht zu haben. Effektiver sind da tatsächliche Leser, die ein Newsletter abonnieren. Es ist nachgewiesen, dass Abonnenten zig mal mehr Traffic bringen, als alle Social Kanäle zusammen. Konzentriere dich also darauf neue Newsletterabonnenten zu bekommen.
  9. Organisiere regelmäßige Events

    Der Mensch braucht Routine und wünscht sich deshalb in einem bestimmten Zeitabschnitt „Belohnungen“. In unserem Fall eines Blogs wären es Beiträge im gleichbleibenden Rhythmus. Lass es lieber einen Artikel pro 2 Wochen sein, als alle 3 Tage einen, dann wieder nur jeden Monat einen, um dann wieder für eine Woche jeden Tag einen Beitrag zu posten. Wenn deine Leser planen und kalkulieren können, fühlen sie sich wohl bei dir. Ich weiß, wie schwer es ist, da ich es selber nicht immer sinnvoll anwende, aber wer es schafft wird mit neuen Stammlesern belohnt.
  10. Spontanität siegt

    Wenn du nicht immer frische Ideen zum Bloggen hast, lass dich von News inspirieren. Während du die Tagesschau siehst oder in News App aus deiner Sicht etwas Weltbewegendes siehst – reagiere sofort und schreibe darüber. Genau in diesem Moment googlen Tausende nach deinem ausgesuchten Thema. Der frühe Vogel fängt den Wurm – trifft hier mal wieder wie die Faust aufs Auge. Apropo Spontanität: Manchmal ist es doch besser seine Artikelveröffentlichung zu planen, insbesondere wenn man die Besucherströme schon gemessen hat und weiß wann der „Ansturm“ oder die 3 einzigen Leser momentan immer deine Seite besuchen.

10 Antworten

  1. Vanderelbe sagt:

    Das ist ein Test

  2. TanjasBunteWelt sagt:

    Sehr tolle Tipps ;-) Stimmt, WordPress ist wirklich kompliziert am Anfang, aber nach ein paar Wochen geht es dann flüssiger.
    LG

    • Vanderelbe sagt:

      Vielen Dank. WordPress bringt aber auch eine Fülle an Optionen mit, die wie ein Windows oder Android System viele Türen öffnen, doch dann einen vor neuen Problemen stellt – musste ich grad wieder miterleben. Aber irgendwie macht das ja auch Spaß, oder ;)

  3. Hallo,
    gute Tipps. Ich finde es wichtig, dass man auf Kommentare eingeht, daraus entstehen manchmal interessante Diskussionen. Besuche in anderen Blogs und Blogparaden inspirieren auch oft zu neuen Artikeln und man lernt andere interessante Blogs und Blogger kennen.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Vanderelbe sagt:

      Hallo Claudia,
      dir gilt heute ein besonderer Dank. Jetzt hat es aber endlich geklappt :)
      Du sagst es, das Verknüpfen untereinander ist total wichtig. Man muss sich dazu auch manchmal zwingen, doch wenn erst einmal eine Routine entstanden ist, dann gehört das quasi mit zu den täglichen ToDos dazu. Leider hat der Tag nur 24 Stunden – was wahrscheinlich auch nur eine Zeitmanagement-Frage ist.

      Liebe Grüße
      Stefan

  4. Moritz sagt:

    Das sind wirklich gute Tipps, diese kann ich nur bestätigen. Vor allem bei recht jungen Blogs heißt es ständig, dies auf alle Fälle zu beachten. Gerade bei den kleinen Blogs muss man sich selbst immer wieder Mut zusprechen und sagen „nicht aufgeben“. Wer aufgibt, der hat verloren. Irgendwann klappt das bestimmt. Aller Anfang ist schwer, nicht?

    Viele Grüße

    Moritz

  1. 10.12.2014

    […] in den Suchmaschinen gemeint. Mit anderen Worten: wie viele Seiten/Unterseiten, oder generell Content, ist von dir bei Google zu finden? Stellst du regelmäßig Content online? Die Sichtbarkeit gibt […]